Offene Quantensysteme: Die Primas Lectures by Anton Amann, Ulrich Müller-Herold

By Anton Amann, Ulrich Müller-Herold

Das Buch entspringt zwei Vorlesungen, die Hans Primas an der ETH Zürich gehalten hat. Es vermittelt die Grundlagen der allgemeinen Spektroskopie und erarbeitet die dazu erforderlichen theoretischen Hilfsmittel: Thermostatik, statistische Mechanik, Dichteoperatoren, Dynamik offener Quantensysteme, lineare Antworttheorie. In den Anwendungen finden sich die Blochschen Gleichungen der Kernresonanz, Fermis /golden rule/, die Einsteinschen Übergangswahrscheinlichkeiten, Linienverbreiterungen u.a.m. Der besondere Reiz der Darstellung liegt in dem sehr persönlichen Zugang, Ergebnis einer jahrzehntelangen kritischen Auseinandersetzungen mit den theoretischen Grundlagen und einer herausragenden Literaturkenntnis in Mathematik und den theoretischen Naturwissenschaften. Neben viel nützlichem Wissen vermitteln die Lectures auch einen lebendigen Eindruck, wie spannend die Forschung in diesen Gefilden sein kann. Die Herausgeber stützen sich auf Vorlesungen von Hans Primas, Ergebnis einer jahrzehntelangen kritischen Auseinandersetzung mit den theoretischen Grundlagen. Sie waren bestrebt, den unverwechselbaren Originalton möglichst beizubehalten. Ergänzend hinzu gekommen sind vor allem die Übungen und einige aktualisierende Literaturzitate.

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80, 580, 1950) und ähnliche moderne Experimente widerlegt werden. 15 So kann man heute in allen nur wünschbaren Details verstehen, warum gewisse strikt abgeschlossene mechanische Systeme eine einsinnige Zeitevolution haben können. Doch der Loschmidtsche Umkehreinwand bleibt bestehen: zu jedem solchen System gibt es in der Theorie ein Zwillingssystem mit gegensinniger Zeitevolution. Die empirische Tatsache, dass alle Systeme der Welt eine Einsinnigkeit des Zeitablaufs in ein und derselben Richtung zeigen, kann aus der Mechanik allein nicht erklärt werden.

181 der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein – Westfalen, Westdeutscher Verlag, Köln, 1968. Vgl. dazu auch: W. Kern, Zur Vieldeutigkeit der Nichtgleichgewichtsentropie in kontinuierlichen Medien, Z. Physik B 20, 215–221 (1975). 32 Vergleiche dazu auch den Bericht von L. de Sorbino, Some recent developments in thermodynamics, Can. J. Phys. 55, 277–292 (1977). 33 L. Szilard, Über die Entropieverminderung in einem thermodynamischen System bei Eingriffen intelligenter Wesen, Z. Phys.

Jaynes, Gibbs vs. Boltzmann entropies, Am. J. Phys. 33, 391–398 (1965). 23 A. Eddington, The Nature of the Physical World, Dent & Sons, London, 1935, p. 109. 9 Thermostatik, statistische Mechanik und Informationstheorie: Eine tour d’horizon 29 allerdings schon bekannte Thatsache ausdrücklich hinweisen. Der zweite Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie, consequent durchgeführt, ist unverträglich mit der Annahme endlicher Atome. 24 Planck selbst hielt damals an der exakten Gültigkeit des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik fest und stand dem Atomismus kritisch gegenüber.

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