Literatur und Journalismus: Theorie, Kontexte, Fallstudien by Bernd Blöbaum, Stefan Neuhaus

By Bernd Blöbaum, Stefan Neuhaus

Literatur und Journalismus haben gemeinsame Wurzeln. Die Werke von Schriftstellern und die Beiträge von Journalisten sind auf eine Öffentlichkeit gerichtet. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und wechselseitige Beziehungen sowie Überschneidungen von Literatur und Journalismus sind nur zu einem Teil erforscht. Der Band stellt einige Aspekte des Verhältnisses aus literaturwissenschaftlicher und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive vor: Literatur und Journalismus als soziale Systeme, Literaturkritik, Journalistenbild in der Literatur, Fallstudien zu Kisch, Kästner, Kirchhoff und Handke, Heine sowie das Konzept des New Journalism und das style der Medienthriller.

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Nationale Selbst- und Fremdbilder im Gespräch: Kommunikative Prozesse nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Systemwandel in Ostmitteleuropa

Marek Czyzewski ist Dozent am Institut für Soziologie an der Universität Lódz. Dr. phil. Elisabeth Gülich ist Professorin für Romanistik/Linguistik an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Dr. phil. Heiko Hausendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

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Malik 2002; Bl6baum 2001). Eine - nicht seltene - Sonderform des Rollenwechsels zwischen Literatur und Joumalismus liegt vor, wenn Schriftsteller in die Joumalistenrolle schliipfen und wenn Joumalisten als Schriftsteller agieren. el. Rollenwechsel bedeuten in der Regel einen Systemwechsel. ). Ein Beitrag im Kontext des joumalistischen Systems steht mit anderen joumalistischen Texten im Wettbewerb urn Aufmerksamkeit. ). Warum tauschen Joumalisten und Schriftsteller gelegentlich die Rollen? Ais Schriftsteller vor einigen Jahren eine Ausgabe der Berliner tageszeitung (taz) produzierten, war dies eine Grenziiberschreitung vor dem Hintergrund des redaktionellen Marketings.

Wahrnehmungsstrukturen und Redaktionsorganisation im Zeitungsjournalismus. Konstanz: UVK Neuberger, Christoph (2000): Journalismus als systembezogene Akteurskonstellation. Vorschlage fUr die Verbindung von Akteur-, Institutionen- und Systemtheorie. ): Theorien des Journalismus. Ein diskursives Handbuch. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag: 275-291 Neuhaus, Stefan (2002a): Revision des literarischen Kanons. Gottingen: Vandenhoeck & Ruprecht Neuhaus, Stefan (2002b): Warum Werther sterben musste. In: Literatur in Wissenschaft und Unterricht 35, H.

Werden die Prozesse der Prob1embearbeitung in den Mittelpunkt geriiekt, 48 Bernd BlObaum ergeben sich Antworten auf die Frage nach der Funktion von beobachtbaren Phanomenen wie Literatur und Joumalismus in der Gesellschaft ebenso wie Erkenntnisse tiber die historische Entwicklung der Bereiche und den Wandel ihrer Strukturen und Operationen. Nimmt man die von Luhmann entwickelte Argumentationsfigur ernst, nach der ein System sich in Abgrenzung zu seiner Umwelt, die aus der Gesellschaft und anderen Systemen besteht, entwickelt und ausdifferenziert, dann geraten gerade die Grenzstellen, strukturellen Kopplungen und Interpenetrationen zwischen Systemen in den Blick.

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