Landschaftsmalerei by Émile Michel

By Émile Michel

Obwohl die Landschaftsmalerei lange Zeit als Untergenre angesehen wurde, ist sie doch über ihre Vorgänger -- die religiöse und historische Malerei -- hinausgewachsen und hat sich zu einem eigenen style entwickelt. Giorgione in Italien, die Brueghels der Flämischen Schule, Claude Lorrain und Poussain der Französischen Schule und Turner und Constable in England sind nur einige wenige großartige Landschaftsmaler, die die Geschichte der Landschaft und die Kunst der Malerei geprägt haben. Nachdem sie lange Zeit nur als Hintergrund oder als Zeichenübung gedient hatte, wurde die Natur als eigener Gegenstand betrachtet und als Veranschaulichung einer aufgeklärten und wissenschaftlichen Studie der Welt in die Kunstwerke integriert. Durch ständige Veränderungen inspirierte sie die wichtigsten Maler und erlaubte einigen, wie zum Beispiel Turner, die unerbittliche Suche nach bloßem Realismus in bildlicher Darstellung zu überwinden. Émile Michel zeigt uns in diesem Buch das außergewöhnliche landscape der Kunst vom 15. Jahrhundert bis heute und wie diese Künstler die Welt in all ihrer Pracht darstellen.

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Lymphotoxin α and β

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Byzantine Painting: Historical and Critical Study

André Nicolaevitch Grabar, Byzantine portray: old and significant learn, Translated by means of Stuart Gilbert
© by way of versions d'Art Albert Skira, 1953.
Library of Congress Catalog Card quantity: 53-11064

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In den den Gläubigen präsentierten Heiligenszenen sieht man eher kleinere, vereinzelte, um göttlichen Schutz bittende Figuren im Hintergrund. Diese Figuren sind in der Regel die Spender des Bildes, und um ihnen zu schmeicheln und um seine eigenen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, machte sich der Künstler die Mühe, sie so genau wie möglich darzustellen. Er fügte dem Bild eine Sicht auf die Umgebung mit bestimmten Charakteristika hinzu, etwa einen Fluss oder Bäume und ihren besonderen Pflanzen.

Italien mit seinen Kunstwerken und Monumenten zog ihn an, und 1490, als 19-jähriger, begann er seine Reise mit wenig Geld, aber großen Hoffnungen und voller Vertrauen. Er reiste durch das Elsass nach Basel, Augsburg und Tirol, er überquerte die Alpen und machte sich auf nach Venedig. Es wurden schon viele Versuche unternommen, die genaue Route, die Daten seiner Reise und die unterwegs von der Natur gemachten Entwürfe festzulegen. Die Frühreife des jungen Künstlers und die Tatsache, dass er auf seinen Skizzen kein Datum angab, macht es fast unmöglich, sie seiner ersten (1494-1495) oder seiner zweiten Reise (1505-1507) zuzuordnen.

Der Spitzname „Höllenbruegel“ seines Sohnes Pieter weist bereits auf seine bevorzugten höllischen und fantastischen Malereien hin, sein zweiter Sohn Jan wurde aufgrund seiner Kleidung und Manieren der „Samtbruegel“ genannt, dabei bezieht sich dieser Spitzname jedoch auch auf seinen sanften und präzisen Stil. Jan war gerade ein Jahr alt, als sein Vater starb und er von seiner Großmutter adoptiert wurde, die selbst Künstlerin war und dem Kind zeigen konnte, wie man Aquarelle anfertigt. Nachdem Jan bei Pieter Goekind (auch: Goetkindt; bis 1583), einem nicht sehr bekannten Maler, gelernt hatte, folgte er dem Trend der Zeit und pilgerte nach Italien.

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