Konstruktive Argumentation und interpretative Erfahrung: by MICHAEL WEHRSPAUN

By MICHAEL WEHRSPAUN

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Dgl. zu dem von ihnen Repräsentierten wird hier also nach dem S i n n von Pro b 1 e m stellungen gefragt, der überdies wenn auch bei Moore noch weitgehend implizit - als s p r ach konstruktive Leistung im Zuge der Problembearbeitung identifiziert wird. Eine Frage zu stellen, ist zweifellos eine menschliche Leistung. Eine nicht genügende Klärung dieser Leistung zu monieren, wie Moore es tut, bedeutet darüber hinaus, bestimmte Kriterien für die Anerkennung der Leistungserfüllung in Anschlag zu bringen.

Die Wissenschaft kann als ein Mittel hingestellt werden, mit dem der Mensch seine oraktisch-weltlichen Beschränkungen überwindet und, zumindest mit einem Teil seines Wesens, einem Reich reiner Gewißheit sich annähert. Bei Descartes selber sind dergleichen Hoffnungen noch im Argumentationsrahmen christlichen Offenbarungsdenkens befangen, die Argumentationsnormen, welche den modernen Deskriptivismus unseres Jahrhunderts bestimmen, werde ich im nächsten Kapitel zu rekonstruieren versuchen. Nach dieser Unterscheidung zweier metatheoretischer Argumentationsstrategien (zu denen sich nach der Behandlung evolutionstheoretischer Gedankengänge noch eine dritte gesellen wird, die nicht dem teleologischen Wissenschaftsmodell verpflichtet ist; vgl.

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