Kognition im Umraum by Mark May (auth.)

By Mark May (auth.)

Wie werden räumliche Informationen in Situationen verarbeitet, in denen sich der Akteur in einer realen, vorgestellten oder simulierten Umgebung aufhält oder bewegt? Welchen Beitrag leisten visuelle, auditive, vestibuläre und andere Systeme zur Orientierung im Raum? Wie wird die Rauminformation im Gedächtnis repräsentiert und über fortgesetzte Eigenbewegungen aktualisiert und integriert? Mark might vermittelt Grundkonzepte, Modelle, zentrale Befunde und Forschungsperspektiven zu diesem in den letzten Jahren stark expandierenden Forschungsbereich. Es zeigt sich, dass kognitive und sensomotorische Systeme unabhängige Raumrepräsentationen ausbilden, die in der Regel reibungslos zusammenarbeiten, unter besonderen Bedingungen aber miteinander in Konflikt geraten und zu Problemen bei der Raumorientierung führen können.

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Superiorer Colliculus (Soechting & Flanders, 1992; Sparks & Nelson, 1987; Stein & Meredith, 1993), 2. Nucleus caudatus (Abraham, Potegal, & Miller, 1983; Potegal, 1972; Cook & Kesner, 1988), 3. Posteriorer Parietalkortex (besonders Areale 5 und 7 rechtshemispharisch; Andersen, 1995; Hyvarinen, 1982; Stein, 1991, 1992; Zipser & Andersen, 1988), 2 Voraussetzungen und Grundannahmen 25 4. Hippocampus (CA1- und CA2-Areale und Subiculum besonders rechtshemispharisch) in Verbindung mit neokortikalen Projektionen (O'Keefe & Nadel, 1978; McNaughton & Nadel, 1990; Nadel, 1991; McClelland, McNaughton & O'Reilly, 1995).

Die meisten Untersuchungen, auch neuere unter alltagsnahen Bedingungen, deuten auf eine Blickpunktabhiingigkeit von Lokalisierungsleistungen hin (Toye, 1986). 2 fUr Untersuchungsansiitze mit bewegtem Beobachter). 2 Wahrgenommene und erinnerte Distanzen Seit Helmholtz (1866) gestaltete sich die Untersuchung von Fragen der Raumwahmehmung vor all em als Untersuchung von Fragen der Tiefenwahrnehmung und damit der Wahmehmung von Distanzen im Raum. 1 Methoden der Untersuchung Die subjektive Wahmehmung sowie, spiiter einsetzend, das subjektive Gediichtnis fUr Distanzen wurde mit verschiedenen psychophysischen Einschiitzungsmethoden (z.

Misalignierung; siehe Levine, Jankovic & Palij, 1982; May, Peruch & Savoyant, 1995) und andererseits Befunde, nach denen raumliches Wissen, welches durch eigene Navigationen im Raum erworben wurde, keine ausrichtungsspezifische Organisation aufweisen soll (z. B. Evans & Pezdek, 1980; Presson & Hazelrigg, 1984; Presson, DeLange & Hazelrigg, 1987, 1989; siehe aber May, 1992). Neuere Untersuchungen sprechen daftir, daB raumliche Langzeitreprasentationen ausrichtungsspezi- 2 Voraussetzungen und Grundannahmen 27 fisch organisiert sind; ausrichtungsfreie Raumreprasentationen kommen hiernach nur unter spezifischen Bedingungen des Erwerbs und der Nutzung von raumlichem Wissen zustande (Roskos-Ewoldsen, McNamara, Shelton & Carr, 1998; Sholl & Nolin, 1997).

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