„Ich meine, mit Gewalt kannst du dir Respekt verschaffen“: by Kirsten Bruhns, Svendy Wittmann (auth.)

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Eine - letztlich traditionelle Geschlechterstereotypen reifizierende - Erklärung weiblicher Gewaltausübung in polarisierenden, an traditionelle Weiblichkeits- und Männlichkeitskonzepte anknüpfende Kategorien erscheint vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes als unangemessen. Statt dessen gilt es, vorgefaßte Schemata zu verlassen und Gewalttätigkeit angesichts veränderter biographischer Gestaltungsmöglichkeiten und kultureller Weiblichkeitsbilder als eine Handlungsoption unter anderen zu reflektieren.

Vor dem Hintergrund, daß das Verhalten von Gruppenmitgliedern in Interaktions- und Handlungsprozessen wechselseitig gesteuert und die Zugehörigkeit zur Gruppe und das Gruppenbewußtsein durch gemeinsames Handeln und interaktive Reflexionen permanent bestätigt wird (vgl. Ohder 1992), Fragestellungen und theoretischer Bezugsrahmen 43 richtet sich der Blick der vorliegenden Studie darüber hinaus auf die Bedeutung der Gruppe für die Gewaltorientierungen von Mädchen und auf den Stellenwert von Mädchen für gewaltbezogene Gruppenorientierungen.

Insbesondere Jugendgruppenstudien erhalten jedoch einen wichtigen Stellenwert, um Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen von Gewaltbereitschaft und Gewalthandeln weiblicher Jugendlicher zu erfassen: Gewaltausübung durch Jugendliche und Mitgliedschaft in devianten Gruppen sind eng miteinander verknüpft und Gleichaltrigengruppen erhalten in der Jugendphase zunehmend eine sozialisatorische Bedeutung (vgl. Ohder 1992; Bohnsack 1989; Schwarte 2000; Fend 1998). Das der vorliegenden Publikation zugrundeliegende Forschungsprojekt konzentrierte sich deswegen auf Mädchen in gewaltauffälligen Jugendgruppen.

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