Hotelketten in Deutschland: Innovation — Diffusion — by Sabine Hofmann

By Sabine Hofmann

Hotel- und Motelketten haben sich in den united states schon seit langem zur dominanten Unternehmensform im Hotelgewerbe entwickelt. Auch in Deutschland zeichnet sich in den letzten Jahren ein Wandel in der Hotellerie ab. Hotelketten errichten zunehmend Häuser der unteren bis mittleren Kategorien und treten damit erstmals in Konkurrenz zu mittelständischen Individualhotels, Gasthöfen und Pensionen. Sabine Hofmann behandelt aktuelle Produktstrategien, bedeutende touristische Märkte und die geschichtliche Entwicklung der Hotelketten in Deutschland. Einen Schwerpunkt bildet die examine der Hotelketten als Innovation sowie ihrer räumlichen Ausbreitungsstrategien. Anschließend folgt eine ausführliche Diskussion der regionalen und lokalen Standortwahl. Hier findet sich auch eine aufschlußreiche Abhandlung über die Kettenstandorte in Fremdenverkehrsgebieten und in den neuen Bundesländern.

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Marek Czyzewski ist Dozent am Institut für Soziologie an der Universität Lódz. Dr. phil. Elisabeth Gülich ist Professorin für Romanistik/Linguistik an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Dr. phil. Heiko Hausendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

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Die Struktur der Beherbergungsbetriebe hat sich im Laufe der 80er Jahre gewandelt. Von den klassischen Betriebsarten sind zahlreiche Unternehmen aus dem Markt ausgeschieden. Besonders davon betroffen waren Pensionen und Gasthöfe. Von 1981 bis 1993 ging die Zahl der Hotels gami um 19,5 Prozent, der Gasthöfe um 24,2 Prozent und der Pensionen sogar um 30 Prozent zurück. Dabei ist festzustellen, daß die Bettenzahl jeweils weniger stark abnahm und sich die durchschnittliche Kapazität der Betriebe erhöhte (Vgl.

Die Mehrheit der französischen Hotelkette Le Meridien (Air France) übernommen (HB 1994b, 20). - Ende 1994 hat die US-Hotelgruppe Sheraton weitere 35,1% des Kapitals der italienischen Luxushotelkette Ciga SpA, Venedig, übernommen und damit ihren Anteil auf 70,3% aufgestockt (HB 1994c, 23). , ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der thailändischen Hotelgesellschaft Dusit Thani Public Company Ltd. , die Mehrheit an der deutschen Luxushotelkette Kempinski (PFUND 1994b, 94). 25 Als expansivste Hotelkette Europas kann der französische Konzern Accor bezeichnet werden.

BUNDESAMI' I993b, 65; Als einzige Gruppe der klassischen Beherbergungsbetriebe konnten die Hotels eine Zunahme der Betriebszahl (+9,6%) in diesem Zeitraum verzeichnen. Durch den gleichzeitigen Anstieg der Betten um 46,5% expandierte die Durchschnittsgröße der Betriebe von 46 auf 62 Betten. 19 Ebenfalls starke Konzentrationstendenzen sind bei den Pensionen festzustellen. Die durchschnittliche Bettenzahl erhöhte sich von 20 auf 36. Insgesamt stieg die durchschnittliche Kapazität aller Beherbergungsbetriebe von 1991 bis 1993 von 32,3 auf 43,8 Betten an (Vgl.

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