Handelsbilanzen by Edmund Heinen

By Edmund Heinen

Zur Entstehung des Bilanzrichtlinien-Gesetzes I. Angleichung der lahresabschlusse in der Europaischen Gemeinschaft II. Gegenstand und Einftihrungsfristen der four. EG-Richtlinie III. Gegenstand und Einftihrungsfristen der 7. EG-Richtlinie IV. Die eight. Richtlinie der EG V. Das Bilanzrichtlinien-Gesetz als Transformationsgesetz I. Angleichung der J ahresabschliisse in der Europiiischen Gemeinschaft Am 19. 12. 1985 beschloB der Deutsche Bundestag mit Zustimmung des Bun desrates das "Gesetz zur Durchfuhrung der 4., 7. und eight. Richtlinie des charges der Europaischen Gemeinschaft zur Koordinierung des Gesellschaftsrechts (Bilanzrichtlinien-Gesetz; BiRiLiG)" 1. Die Koordinierung des Gesellschafts rechts ist Bestandteil der MaBnahmen, durch die die Lander der Europaischen Wirtschaftsgemeinschaft gemaB den Vertragen von Rom (1957) zu einem bin nenmarktahnlichen Wirtschaftsraum zusammengeschlossen werden sollen. Grundlage der Koordinierung des Gesellschaftsrechts ist fifty four Abs. three EWG- EWO-Vertrag Vertrag. Dieser Vertrag schuf die V oraussetzungen fur Rechtsangleichungen in der EG. Beschlusse von EG-Organen konnen als Verordnungen, Richtlinien oder Empfehlungen an die Mitgliedstaaten gefaBt werden. Verordnungen haben unmittelbare Geltung in jedem Mitgliedstaat. Bei Empfehlungen bleibt es den Mitgliedstaaten uberlassen, ob sie diese in nationales Recht umsetzen wollen.

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Die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste: Vom nationalen Monopol zum globalen Wettbewerb

In kaum einer anderen Branche hat innerhalb nur weniger Jahre ein so grundlegender Wandel stattgefunden wie im Telekommunikationssektor. Moderne Kommunikationsnetze bilden das "Nervensystem" der Informationsgesellschaft - ein Faktum, das die Politik zum Umdenken gezwungen hat: Seit den 1980er und vor allem 1990er Jahren wurde das Gros der über ein Jahrhundert lang meist in staatlicher Regie geführten Telekom-Monopole in Wettbewerbsregime überführt.

Nationale Selbst- und Fremdbilder im Gespräch: Kommunikative Prozesse nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Systemwandel in Ostmitteleuropa

Marek Czyzewski ist Dozent am Institut für Soziologie an der Universität Lódz. Dr. phil. Elisabeth Gülich ist Professorin für Romanistik/Linguistik an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Dr. phil. Heiko Hausendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

Einführung in die Soziologie: Band 1: Der Blick auf die Gesellschaft

Used to be ist Soziologie? was once sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

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Die Berechtigung dieser Bezeichnung ist verschiedentlich in der Bilanzliteratur diskutiert worden, wobei dem Begriff der Bilanztheorie der abschwAchende Begriff der Bilanzauffassung gegenfibergestellt wird 1. Ob die verschiedenen Bilanzkonzeptionen als Theorien deklariert werden kOnnen, ist in erster Linie ein wissenschaftstheoretisches Problem. Eine kurze Untersuchung fiber den Theoriecharakter bilanzbezogener Aussagensysteme erscheint jedoch auch an dieser Stelle zweckmABig, weil sie unter UmstAnden einige Ansatzpunkte zur Gliederung und Weiterentwicklung der Bilanzlehre zu liefern vermag.

Das Interesse der verschiedenen Gruppen ist unterschiedlich. Einmal stehen mehr sachliche, zum anderen mehr rechtIiche Gesichtspunkte im Vordergrund. J e nach den zu fallenden Entscheidungen und dem Informationsstand kOnnen mehrere Bilanzempfanger an gleichen Auskiinften (Bilanzzwecken) interessiert sein, jedoch in verschiedenem Umfang. Meist beeinfluBt dann der rechtIiche Anspruch der Bilanzempfanger den Umfang der Offenlegung. Ein nicht unbedeutender EinfluB auf die Gestaltung der Rechenschaft und damit auf die Bilanzzwecke geht vom Bilanzaufsteller aus.

4) Zahlungsverpflichtungen, die nur fiir den Fall eingegangen sind, daB ein Reingewinn erzielt wlrd, konnen nicht bOanziert werden. (5) Fiir Verluste, die zwar verursacht und erkennbar, zahlen"1liJSig jedoch noch nicht genau erfaBbar sind, besteht BOanzierungspflicht. Diese Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien werden keineswegs einhellig vertreten. Die uneinheitliche Auffassung in der Bewertungsfrage zeigt sich deutlich bei den juristischen Vertretem der alteren statischen Auffassung. Der Ansolz von Simon Simon bemuht sich, einheitliche Grundsatze fUr die Wertermittlung zu fmden 15 • Seine Untersuchungen fuhren zu der Feststellung, daB die VermOgensgegensUlnde verschiedene Funktionen im Betriebe erfUllen.

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