Grundlagen der Lebensmittelmikrobiologie: Eine Einführung by Dr. rer. nat. habil. Gunther Müller (auth.)

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Das Myzel kann aus liegenden, vegetativen Substrathyphen und aus aufrechten Lufthyphen bestehen. Die sporentragenden Hyphen des Luftmyzels sind gewöhnlich etwas dicker als die Substrathyphen. Es kommen drei Arten von Sporen vor, die gewöhnlich in Massen gebildet werden und der Vermehrung und Verbreitung dienen. Die kugelförmigen oder eiförmigen Konidien (Bild 18) entstehen am Ende von verzweigten oder unverzweigten Konidienträgern, die Sporangiosporen werden in einem sackartigen, als Sporangium bezeichneten Sporenbehälter entwickelt.

Mehrere Spezies, die eine Reihe gemeinsamer Merkmale aufweisen, faßt man in der nächst höheren Gruppe, der Gattung, zusammen. Auf 37 Grund internationaler Nomenklaturregeln wird jede Organismenart (Species) mit einem lateinischen Artnamen bezeichnet. Dieser setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, z. B. heißt der Heubazillus international Bacillus subtilis. Das erste Wort, im vorliegenden Beispiel Bacillus, ist stets ein Substantiv und wird groß geschrieben. Es bezeichnet die Gattung, in der der Organismus eingeordnet wird.

Zu dieser Gattung gehören gewöhnlich unbewegliche, grampositive, 0,5 ... 3,5 [LID große, kugelförmige, im Teilungsstadi11m schwach elliptische Organismen, die einzeln, paarig, in Tetraden, Haufen oder Paketen vorkommen. Einige bilden gelbe, orange oder rote Farbstoffe. Die streng aeroben Bakterien oxydieren Glukose zu Azetat oder Kohlendioxid und Wasser. Sie bilden kein Gas und keine oder nur geringe Mengen Säure. Indol wird nicht gebildet, Teichonsäuren sind ungewöhnlich. Katalase wird gebildet und Nitrat gewöhnlich zu Nitrit reduziert.

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