Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft: Ein integratives by Birgit Wannewitz

By Birgit Wannewitz

Im Vergleich zu Absolventen anderer Fachrichtungen sind Geisteswissenschaftler häufig benachteiligt, wenn vakante Positionen in der freien Wirtschaft durch akademische Nachwuchsführungskräfte besetzt werden. Birgit Wannewitz geht der Frage nach, welche Faktoren die Einstellung von Hochschulabsolventen in Unternehmen bestimmen und wie diese im besonderen den Berufseinstieg von Geisteswissenschaftlern beeinflussen. Anhand umfangreicher Quellenanalysen und Unternehmensbefragungen belegt die Autorin, dass Wirtschaftsunternehmen bei der Personalauswahl Geisteswissenschaftler kaum berücksichtigen. Dieser quantitativ-empirischen Realität stehen allerdings qualitative Indizien entgegen, wie Interviews mit in der freien Wirtschaft beschäftigten Geisteswissenschaftlern dokumentieren. Vor allem durch ihre Schlüsselqualifikationen können Geisteswissenschaftler einen bedeutenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Dennoch ist es für sie wichtig, rechtzeitig während des Studiums unternehmensrelevante Kenntnisse zu erwerben, um sich später von den Mitbewerbern abheben zu können.

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2 dieser Arbeit. 74 vgl. V. (1995), S. 3. Diese Kosten diirflen bei den komplexeren Auswahlverfabren groBer Unternehmen mit jahrlich mehreren Hundert eingeladener Kandidaten noch deutlich htiher liegen. J5 vgl. ) (1992), S. 30 76 vgl. Heimeier, L. (1992), S. LI J7 vgl. ; Landsberg, G. von; Reinartz, M. 5 78 vgl. ) (1978), S. 232. Hierzu bemerkt Batz, daB das Leistungspotential der Mitarbeiter zwar nicht in einer herktimmlichen Bilanz aktivierbar sei, sich aber iiber Deckungsbeitrage oder Qualitatskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung manifestiere.

Am anderen Ende Die meisten Autoren behandeln das Ziel der Gewinnmaximierung implizit. Rippel hingegen formuliert die Gewinnmaximierung explizit als Oberziel. Vgl. Rippel, K. (1973), S. (1974), S. 16 47 ygl. hierzu ausfUhrlich Hunziker, P. (1973), S. 7f 48 ygl. Eckardstein, D. (l978), S. IS und Neuberger, O. (1974), S. 140ff sowie Rosenstiel, L. y. (1975), S. 380ff 49 Blumenstock, H. (1994), S. 79. Vgl. 1 50 Blumenstock, H. (1994), S. 74 51 ygl. Buol, U. ; Ahlers, F. (1992), S. 16ff sowie Bialio, H.

98 und 103 vgl. hierzu §§ 106 Abs. I UG und 107 Abs. lund 2 UG 97 vgl. Wolff, H. 1Bachof, O. (1976), § 93 IV b 2 98 Lower, W. (1993), S. 35 99 vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (1984), Sp. ) (1981), Bd. 24, S. 171. Der Wissenschaftsrat setzt sich aus Vertretern der Bundeslander und des Bundes sowie aus Hochschullehrern, die Yom Bundesprasidenten ernannt werden, zusammen. 100 Statistisches Bundesamt, entnommen aus: Focus, Nr. 13/96, S. 140 95 96 42 HOCHSCHULTYP ABL NBL Universitiiten 65 F achhochschulen 110 Verwaltungsfachhochschulen 24 Kunsthochschulen 32 Theologische Hochschulen 15 Gesamthochschulen 7 Padagogische Hochschulen 6 Hochschulen insg.

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