Frieden: Ein Handwörterbuch by Ekkehard Lippert, Günther Wachtler (auth.), Dipl.-Psych.,

By Ekkehard Lippert, Günther Wachtler (auth.), Dipl.-Psych., Ltd. wiss. Ekkehard Lippert, Dr., Professor Günther Wachtler (eds.)

Show description

Read or Download Frieden: Ein Handwörterbuch PDF

Best german_10 books

Die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste: Vom nationalen Monopol zum globalen Wettbewerb

In kaum einer anderen Branche hat innerhalb nur weniger Jahre ein so grundlegender Wandel stattgefunden wie im Telekommunikationssektor. Moderne Kommunikationsnetze bilden das "Nervensystem" der Informationsgesellschaft - ein Faktum, das die Politik zum Umdenken gezwungen hat: Seit den 1980er und vor allem 1990er Jahren wurde das Gros der über ein Jahrhundert lang meist in staatlicher Regie geführten Telekom-Monopole in Wettbewerbsregime überführt.

Nationale Selbst- und Fremdbilder im Gespräch: Kommunikative Prozesse nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Systemwandel in Ostmitteleuropa

Marek Czyzewski ist Dozent am Institut für Soziologie an der Universität Lódz. Dr. phil. Elisabeth Gülich ist Professorin für Romanistik/Linguistik an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Dr. phil. Heiko Hausendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

Einführung in die Soziologie: Band 1: Der Blick auf die Gesellschaft

Used to be ist Soziologie? was once sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

Additional info for Frieden: Ein Handwörterbuch

Example text

Triebregulierend wirken. "). In beiden Modellen wird A durchaus nicht einseitig hinsichtlich seiner destruktiven Kraft ausgelegt; vielmehr werden ihr von Lorenz selektionsfördernde, revierausnutzende und arterhaltende Funktionen zugeschrieben, während Freud in seinem Ansatz postuliert, daß die Kräfte des Todestriebes, indem si~ von der Lebenstriebenergie auf äußere Objekte gelenkt 43 Aggression werden, ihre ursprünglich selbstzerstörerische Tendenz verlieren: "Das ·Lc:bewesen bewahrt sozusagen sein eigenes Leben dadurch, daß es fremdes zerstört" (Freud, 1932, 22).

Das wiederum deutet jeder als Bestätigung seiner Erwartung, der andere würde rüsten, um eine Position der überlegenen Stärke zu erlangen, die es ihm erlaubt, seine aggressiven Absichten in die Tat umzusetzen. So entsteht eine Spirale fortwährender Nachrüstung; jeder der daran Beteiligten bestätigt durch sein Tun die ihm zugeschriebene Absicht und rechtfertigt dadurch das Tun des anderen. Ihre Entzweiung spiegelt ihren gemeinsamen Antagonismus wider. Alle Spekulationen über die Kernwaffen setzen hypothetisch die Zustimmung zum Einsatz von Kernwaffen gegen die Zivilbevölkerung voraus, unter bestimmten Umständen sogar die Entschlossenheit zu einem solchen, in sich selbst ungeheuerlichen Einsatz.

C) Grundsätzliche Kritik an den vorgenannten Konzepten wurde schon sehr frühzeitig von behavioristisch orientierten Psychologen geäußert, die A ausschließlich als Ergebnis von Lernprozessen gelten lassen wollten. Demnach wird A in das Verhaltensrepertoire aufgenommen, wenn sie zum Erfolg führt (instrumentelle bzw. h. vermittelt durch ein Modell, ein Vorbild erfahren wird (Bandura). A wird nach diesem Ansatz nicht wahllos, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit unter solchen Bedingungen geäußert, die auslösenden oder gewährenden Hinweischarakter haben.

Download PDF sample

Rated 4.65 of 5 – based on 46 votes