Die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste: Vom by Lutz Frühbrodt

By Lutz Frühbrodt

In kaum einer anderen Branche hat innerhalb nur weniger Jahre ein so grundlegender Wandel stattgefunden wie im Telekommunikationssektor. Moderne Kommunikationsnetze bilden das "Nervensystem" der Informationsgesellschaft - ein Faktum, das die Politik zum Umdenken gezwungen hat: Seit den 1980er und vor allem 1990er Jahren wurde das Gros der über ein Jahrhundert lang meist in staatlicher Regie geführten Telekom-Monopole in Wettbewerbsregime überführt.

Lutz Frühbrodt analysiert erstmals die wichtigsten internationalen Initiativen zur Liberalisierung von Telekommunikationsdiensten. Neben der Europäischen Union, dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA und der Welthandelsorganisation WTO untersucht er die wichtigsten Volkswirtschaften mit Hilfe eines regulierungs- und handelspolitischen Evaluierungsrasters. Er zeigt, dass es zwar vielversprechende Ansätze zur Harmonisierung der verschiedene Regulierungssysteme gibt, die Unterschiede aber eindeutig dominieren. Die meisten Länder sind trotz erster Schritte noch weit entfernt von einer vollständigen Telekom-Liberalisierung.

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Die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste: Vom nationalen Monopol zum globalen Wettbewerb

In kaum einer anderen Branche hat innerhalb nur weniger Jahre ein so grundlegender Wandel stattgefunden wie im Telekommunikationssektor. Moderne Kommunikationsnetze bilden das "Nervensystem" der Informationsgesellschaft - ein Faktum, das die Politik zum Umdenken gezwungen hat: Seit den 1980er und vor allem 1990er Jahren wurde das Gros der über ein Jahrhundert lang meist in staatlicher Regie geführten Telekom-Monopole in Wettbewerbsregime überführt.

Nationale Selbst- und Fremdbilder im Gespräch: Kommunikative Prozesse nach der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Systemwandel in Ostmitteleuropa

Marek Czyzewski ist Dozent am Institut für Soziologie an der Universität Lódz. Dr. phil. Elisabeth Gülich ist Professorin für Romanistik/Linguistik an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. Dr. phil. Heiko Hausendorf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft.

Einführung in die Soziologie: Band 1: Der Blick auf die Gesellschaft

Was once ist Soziologie? was once sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

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AnschlieBend folgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Strategischen Handelspolitik sowie einer Reihe weiterer Argumente, die fiir eine starker protektionistisch orientierte AuBenwirtschaftspolitik bei Telekommunikationsdienstleistungen sprachen. Da es bisher nur auBerst wenige wissenschaftliche Abhandlungen gibt, die sich hier direkt auf die Telekommunikation beziehen, werden die Theorien auf Dienstleistungen generell bezogen diskutiert. W 0 notwendig, werden anschlieBend Ableitungen auf die Telekommunikation vorgenommen.

Eneffekte bezeichnet - kann ein Unternehmen erzielen, wenn bei zunehmendem Output M6glichkeiten zur produktivitatssteigernden Spezialisierung, zu Lernprozessen und/oder fiir Kapazitatsgr6Benvorteile bestehen. Das entscheidende Argument fiir das natiirliche Monopo! B. bei Stiirmer (1997: 19). Vgl. dazu auch Kruse (1985), das deutsche Standardwerk zum Thema. 32 3 Theoretisch-normative Aspekte nisse in einem degressiven Verlauf der langfristigen Durchschnittskosten niederschlagen. B. innerhalb eines StraBenzuges - geringer werden.

In einem Entwicklungsland mit einem hohen Anteil landlicher Regionen und einer schwachen Festnetzstruktur. (Jussawalla 1995: 283) Die geostationaren Satelliten kommen jedoch vornehmlich bei der internationalen bzw. interkontinentalen Telekommunikation zum Einsatz und sind deshalb im wesentlichen als Erganzung bzw. h. Tiefseekabeln, zu betrachten. Obgleich die Satelliten vor allem den Vorteil geringerer Investitionskosten haben, liegen ihre Betriebskosten vor allen seit Einfiihrung der Glasfaser hoher als bei Festnetzen.

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