Arbeitsvermögen und Berufsbiografie: Karriereentwicklung im by Peter Kels

By Peter Kels

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Zur Wissensökonomie beschrieben (vgl. Stehr 1994, 1999; Willke 1998; Deutschmann 2001a; Bleicher/Berthel 2002; Schönberger/Springer 2003). ) macht beispielsweise darauf aufmerksam, dass sich mit der Ausbreitung der Informationstechnik auf Organisationen und Arbeitsprozesse heute nur noch ca. 25% aller Erwerbstätigen in direkten Produktionsaufgaben im produzierenden Sektor finden, während rund 63% der Erwerbstätigen an Arbeitsplätzen mit Computerbezug eingesetzt werden. In der heutigen Zeit lässt sich Arbeit kaum noch entlang der traditionellen Unterscheidung zwischen Produktions- und Dienstleistungsarbeit klassifizieren, denn in beiden Bereichen wächst die Bedeutung von nicht oder nur begrenzt formalisierbarem Wissen und Humankapital, womit im Bereich von Arbeit und ihrer Organisation zugleich Momente des Nicht-Wissens, 36 der Kontingenz und Unsicherheit an Bedeutung gewinnen (vgl.

11 Kocyba kritisiert diesbezüglich, dass Wissen vornehmlich aus dem Blickwinkel seiner Verwaltung betrachtet werde und dabei „alle im engeren Sinne epistemologischen Aspekte des Wissensbegriffes wie etwa Wahrheits-, Begründungs- und Geltungsfragen durchgängig ausgeblendet bleiben“ (Kocyba 1999: 95). 12 Ähnlich argumentieren auch Schönberger und Springer: Mit zunehmender informationstechnischer Durchdringung von Arbeit und ihrer organisatorischen Vernetzung komme es zu einem „qualitativen Sprung in der Verarbeitung von Wissen.

Die Bedeutung von anderen Produktionsfaktoren, von gesellschaftlicher Arbeitsteilung sowie von Kontroll- und Machtverhältnissen der betrieblichen Arbeitsorganisation werden dabei ausgeblendet (vgl. Schumm 1999). , 181). 39 Auch Bender (1999) und Kocyba (1999) distanzieren sich von der modernisierungstheoretischen Argumentation mit dem Hinweis, dass diese auf einem Modell konkurrierender Wertschöpfungsfaktoren beruht. ) mit materiellen Faktoren (Arbeit, Kapital). ), der einerseits die Rolle technologischen Wissens für die einzelwirtschaftliche Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit hervorhebt, zugleich andererseits aber darauf hinweist, dass Produktivität erst dann entstehe, wenn relevantes Wissen in rentabilitätssichernden Formen der Arbeitsorganisation und Qualifizierung und durch Managementstrategien erzeugt und veredelt werde.

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